Die Studyquick-Lernmethode: Kurzanleitung in 4 Schritten
Zielnote festlegen, Lernstand erheben, Lernzettel gezielt vorbereiten, Inhalte verknüpfen und Wissen testen: die Lernmethode hinter StudyQuick.
Die Lernmethode ist aus einer Befragung von 346 Studenten entstanden. Basierend auf deren Ergebnissen wurde rekonstruiert, wie effizientes Lernen in 4 Schritten funktioniert.
1. Zielnote angeben und Lernstand erheben
Damit du nicht orientierungslos „vor dich hin lernst“, sondern mit klarem Fokus auf deine Zielnote hinarbeitest, ist es zunächst einmal unerlässlich, diese zu definieren. Kurz: „Welche Note willst du eigentlich schreiben?“
Anschließend muss der aktuelle Lernstand erhoben werden. Hier müssen folgende Fragen beantwortet werden: „Wie gut kennst du dich bereits mit dem Thema aus? Wo sind deine Lernlücken? Was solltest du dir unbedingt nochmal anschauen?“
Aus diesen Informationen wird anschließend ein Lernplan entworfen. Ein roter Faden, der dich vom aktuellen Lernstand zur Zielnote führt.
2. Lernmaterialien gezielt vorbereiten
Mit der Zielnote und einem roten Faden kannst du anschließend die passenden Lernmaterialien vorbereiten. Empfohlen werden hier klassische Lernzettel.
Diese müssen dir aber unbedingt die richtigen Informationen in der richtigen Reihenfolge erklären. Nur so entsteht keine Verwirrung und du verinnerlichst die wesentlichen Inhalte schnell.
Wichtig ist hier, dass du nicht zu viel Zeit mit der Erstellung der Lernzettel „verschwendest“, denn: Wir sind hier immer noch in der Vorbereitung, nicht in der Lernphase! Diese folgt im nächsten Schritt.
3. Inhalte verinnerlichen
Vera F. Birkenbihl, deutsche Managementtrainerin und Sachbuchautorin, entwickelte im Rahmen ihres Psychologie-Studiums und auf Basis der Hirnforschung Methoden, um sich Inhalte besser zu merken.
Darauf basiert die Studyquick-Lernmethode: Das Gehirn lernt schneller, wenn Unbekanntes an das bisher bekannte „Wissensnetz“ angeschlossen wird. Das heißt, unbekannte Inhalte und Lernlücken solltest du mit Themen verknüpfen, die du im Studium schon gut kennst.
In der Praxis versiehst du deine Lernzettel also mit Schlüsselbegriffen, die du bereits kennst. So behältst du Inhalte besser und verstehst darauf aufbauende Themen schneller.
4. Wissen testen und Lernlücken schließen
Abschließend ist es wichtig, dein Wissen regelmäßig zu testen und weitere Lernlücken zu schließen. Am einfachsten geht das mit Tests oder Probeklausuren, die dein Wissen regelmäßig abfragen und dir Feedback geben. So deckst du neue Lernlücken auf und kannst dich gezielt verbessern.